Eine Weile glaubten alle, Kommissar Yarrick sei tot. Nun finden wir heraus, was genau mit ihm passiert ist, bevor er überraschend nach Armageddon zurückgekehrt ist.

Wer sich an das letzte Mal erinnern kann, als Orks Armageddon angriffen, erinnert sich vielleicht auch noch, dass Ghazghkull Thraka eine neue Phase des Kriegs einläuten wollte. Er ist in die Sterne gezogen, fest entschlossen, den Groß’n Waaagh zu beginnen und einen noch besseren Kampf zu finden. Yarrick nahm mit einer Streitmacht der Black Templars die Verfolgung auf.
Die Flotte setzte der Bestie von Armageddon nach, von Sektor nach Sektor, während diese ein eigenartiges Gerät konstruierte, das imperiale Augurien überlisten konnte. Schließlich konnten sie Ghazghkulls Horde auf der Welt Icaria einholen, doch der Planet erschütterte und brach unter der immensen Macht seiner wahnwitzigen Schöpfung: ein Berg zusammengeschusterter Maschinen, der grüne Blitze durch den Himmel fahren ließ.

Die apokalyptischen Streitmächte auf Icaria isolierten Ghazghkull auf einer steinigen Bergebene, umgeben von kämpfenden Armeen. Yarrick hatte einen Plan. Er formierte seine Flotilla angeschlagener Schiffe, darunter ein einzelner fenrisianischer Angriffskreuzer, und ließ sie ins Herz der Orkflotte vorstoßen. Ein Einsatzverband aus Veteranen landete direkt vor der Tür der Bestie.
Eine Salve mächtig genug, ganze Armeen zu fällen, donnerte auf Ghazghkull und ließ Rauch aufsteigen. Die Bestie brüllte auf, verwundet aber nicht geschlagen. Ein beschworener Eiswind der Space Wolves zwang seinen riesigen Leib erst nieder, brach jedoch mit einem Donnerschlag, als Ghazghkull angriff.
Yarrick stand seiner Nemesis gegenüber. Er schwang seine große Klaue und traf Ghazghkull mit ihren scharfen Krallen direkt in die Brust. Doch sein Feind hat schon viel Schlimmeres überstanden. Der Waaaghboss griff den Kommissar fest wie ein Schraubstock und brach seine Knochen wie trockene Zweige, während er Yarrick auf Augenhöhe hob.
Eine titanische Kopfnuss traf ihn und färbte das Gesicht der Bestie blutrot. Er warf Yarrick zu Boden und reckte einen gepanzerten Stiefel über ihn. Er war bereit, seinen größten Feind aller Zeiten ein für allemal zu zerquetschen, hielt dann aber mit einem teuflischen Grinsen inne. Mit einem weiteren Sieg in seinem Kerbholz zog er sich zurück, während sich der Planet in seinem verzweifelten Todeskampf aufbäumte.

Inmitten des Durcheinanders und den sich auflösenden imperialen Truppen sah niemand die schwarz gepanzerte Silhouette eines fenrisianischen Priesters, der mitnahm, was vom legendären Kommissaren übrig war.
Seine fliehenden Streitmächte berichteten von seinem Tod und bald darauf erklang die Glocke der Verlorenen Seelen auf Terra. Doch aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz, hat der Alte Mann von Armageddon überlebt. Yarrick lag im Lazarett eines Angriffskreuzers der Space Wolves. Auch wenn er dem Tod nochmal von der Schippe springen konnte, sollte er aber nie wieder derselbe sein. Sein rekonstruierter Schädel dröhnt unaufhörlich, seine gebrochenen Glieder werden von kybernetischen Trägern gestützt und seine Haut ist selbst für sein fortgeschrittenes Alter unnatürlich bleich.
Der schädelbehelmte Priester der Space Wolves sagte ihm, dass er noch immer auf Armageddon gebraucht werde. Also war Armageddon ihr Ziel. Die einzige Frage war, ob sie dort rechtzeitig ankommen würden, oder ob der Turbowaaagh von Wazdakka Gutsmek den Planeten verwüstet, bevor Yarrick überhaupt einmal mehr Fuß auf diese verfluchte Welt setzen konnte.
Finde in Armageddon: Yarricks Rückkehr, der neuen Erweiterung für Warhammer 40.000, heraus, was passiert, sobald der Kommissar auf dem Planeten ankommt. Das Buch wird schon bald erhältlich sein, gemeinsam mit einer Reihe Verstärkungen für das Astra Militarum, um Yarrick dabei zu helfen, den Planeten von der Ork-Bedrohung zu befreien. Bis dahin kannst du auf Warhammer+ mit der Animation „Das Böse Auge“ die orkische Seite der Geschichte entdecken.



















