Du hast schon einen Blick in das vollgepackte Set Warhammer 40.000: Armageddon werfen können, aber du weißt vielleicht noch nicht, dass es auch einen neuen Roman von Black Library geben wird, der zugleich veröffentlicht wird.
Wir haben uns mit Jude Reid, der Autorin von „Armageddon: Zeit des Feuers“, für ein exklusives Interview getroffen. Hier ist mehr zum neuen Roman, den Figuren und Einkaufstipps für die Sororitas.

Armageddon liegt im Sterben und die Makropole Tartarus wird fallen. In „Armageddon: Zeit des Feuers“ sehen sich Major Ambrosius Roth der Stahllegion, Prioris Sabreen vom Orden der Heiligen Märtyrerin und Bruder Gavriel von den Blood Angels unmöglichen Entscheidungen gegenüber, während sie versuchen, das Vorrücken der Orks zu stoppen.
Dies ist ein Blick auf eine der entscheidenden Schlachten um Armageddon und darauf, wie sie über die Generationen ausgetragen wurde, aus drei verschiedenen Blickwinkeln: Astra Militarum, Adepta Sororitas und Space Marines.
Warhammer Community: Wie war es, einen Begleitroman zum Launch einer neuen Edition von Warhammer 40.000 zu schreiben?
Jude Reid: Es war echt spannend! Es fühlte sich wie eine enorme Aufgabe an, dieses Gefühl einer neuen Edition einfangen zu wollen. Armageddon ist natürlich ein fantastisches und seit langem beliebtes Setting, in dem man schreiben kann. Ich frage mich manchmal, was mein Teenage-Ich (die damals sparte, um Blister der Sororitas zu kaufen) davon gedacht hätte, wenn sie wüsste, dass sie den Begleitroman zur 11. Edition schreiben würde. Ich hoffe, sie wäre genauso erfreut und überrascht gewesen!
WarCom: Wie hast du dich darauf vorbereitet, so ein berühmtes (berüchtigtes!) Kriegsgebiet wie Armageddon als Hintergrund zu verwenden, und was hat dich zu Makropole Tartarus gezogen?

Jude: Armageddon ist ein einzigartiges Setting, das auch das größere Setting von 40.000 auf ganz besondere Art widerspiegelt. Der ganze Grund für seine Existenz ist der konstante, absolute, zermürbende Krieg. Die Art, wie die Erzählung sich über Jahrhunderte erstreckt, gibt ihr wirklich Gewicht. Dadurch, dass schon so viel zuvor passiert ist, habe ich zuerst einmal die Romane gelesen (oder erneut gelesen), die auf Armageddon angesiedelt sind, um ein Gefühl dafür zu erhalten, wie verschiedene Figuren und Ereignisse in das Narrativ eingewoben wurden. Ohne zu viel vom Plot zu verraten: Makropole Tartarus spielt in einigen dieser anderen Geschichten eine Schlüsselrolle, also war die Gelegenheit, eine neue Erzählung an diese bestehenden Ereignisse anzufügen, einfach zu gut, um nicht wahrgenommen zu werden.
WarCom: Kannst du uns ein wenig zu Major Ambrosius Roth, Prioris Sabreen, Bruder Gavriel und ihren verschiedenen Motivationen erzählen?
Jude: Von Anfang an war der Roman als ein Liebesbrief an Armageddon durch die Zeitalter geplant. Ich wollte also wirklich eine Geschichte erzählen, die Generationen überspannt, aber auch die Verkettung von Geschichte zeigt, Ursache und Wirkung, wie die Taten einer Person durch die Jahre Wellen schlagen. Zu dem Zeitpunkt, an dem wir Roth treffen, ist er ein Mann am Ende seiner Karriere. Das, was vor ihm kam, liegt als schweres Gewicht auf ihm, aber er hat beinahe nichts mehr zu verlieren. Nur seine Loyalität und Sinn für Ehre halten ihn auf einer hoffnungslosen Welt am Leben.

Später im Buch treffen wir Sabreen, die noch eine Sororita in ihrer Blüte ist. Sie ist aber auch gut mit dem Krieg auf Armageddon vertraut und wird von seinen Kosten wiederholt in ihrem Glauben auf die Probe gestellt. Dann haben wir Gavriel, den wir als Drittes des Trios treffen. Sein Blick auf alles ist sehr neu. Er ist ein junger Space Marine, mit möglicherweise mehreren Jahrhunderten von Dienst vor sich, der den Krieg ein für alle Mal beenden will. Es ist sehr erfrischend, Armageddon aus drei verschiedenen Blickwinkeln zu sehen, und ich hatte viel Spaß damit zu sehen, wie diese drei Schicksalsstränge sich über die Geschichte hinweg kreuzen würden.
WarCom: Wie war es, die Orks als Antagonisten zu schreiben?
Jude: Einer meiner liebsten Aspekte an 40k ist es, wie verschiedene Autoren Orks schreiben. Als Subjekte in den Händen von Autoren wie Mike Brooks und Nate Crawley können sie lustige, komplexe Figuren sein, aber für mich ist ihre völlige Unmenschlichkeit der große Punkt. Ich wollte sie wie Monster aus einem Horrorfilm schreiben, aber Monster, die ständig unterschätzt werden. Sie sind nicht nur gefährlich, weil sie riesig, mächtig, fremdartig und unverständlich sind. Sie sind auch gefährlich, weil sie klug sind.
Danke, Jude! Wir freuen uns schon darauf, uns dem Kampf um Armageddon auf der Seite des Imperiums anzuschließen. „Armageddon: Zeit des Feuers“ wird schon bald zur Vorbestellung erhältlich sein.














