Bisher haben wir in unseren Berichten über die neue Edition von Warhammer 40.000 gezeigt, wie Missionen funktionieren und was sich am Gelände ändert. Heute werfen wir einen Blick darauf, wie sich beides bei den neuen Gelände-Missionszielen vermählt.

Anstelle von Markern, neben denen Einheiten stehen müssen, werden die meisten Missionsziele jetzt gesichert, indem ein Geländebereich* eingenommen wird. Das klingt vielleicht wie eine einfache Änderung, hat aber einige Auswirkungen darauf, wie du an den Kampf um Missionsziele herangehst.
Zunächst bieten viele Missionsziele nun demjenigen, der sie erobert, Deckung. Du musst dir nun also keine Sorgen mehr machen, dass du deine pflichtbewusste Vorhut wie die Schäfchen zur Schlachtbank führst. Infanterie, Bestien und Schwärme, die sich dazu entscheiden, nicht zu schießen, können obendrein von der Versteckt-Regel profitieren, die wir uns bereits angesehen haben. So können sie Beschuss aus der Ferne umgehen und sind besser geschützt, während sie dir zum Gesamtsieg verhelfen.
Größere Einheiten wie Fahrzeuge oder Monster werden bei der Eroberung von Missionszielen auch mit besserem Schutz helfen können. Sie können zwar keine Geländebereiche nutzen, um Deckung zu erhalten, aber weiterhin hinter Ruinen, Bäumen und Geröll stehen, um den Vorteil von Deckung zu nutzen. Das wird auch meistens der Fall sein, weil Missionsziele Ruinen, Bäume oder Geröll SIND.
Fahrzeuge können außerdem leichter Gelände um Missionsziele überwinden. Sie können leichteres Gelände wie niedrige Mauern, Gebüsche und Bäume durchqueren, ohne an Geschwindigkeit zu verlieren. Das sind bei diesen Karten alle gelben Teile.

Außerdem passt es zur Geschichte deiner Spiele, in der sich dauerhaft keilende Armeen um eine strategische Ruine, einen entscheidenden Generator oder eine heilige Stätte kämpfen. Und du kannst deine liebevoll umgebauten Missionszielmarker weiterhin nutzen, um zu markieren, welche Geländebereiche umkämpft werden müssen. Wie wir schon erwähnt haben, als wir über die neuen Missionsarten gesprochen haben, verlangen Primärmissionen von dir, Missionsziele zu halten, während du andere Aufgaben erledigst. Du wirst also immer ein paar heiß umkämpfte Orte haben.
Die Anzahl der Missionsziele hängt auch von der Mission ab und kann entweder 5 oder 6 betragen. Es lohnt sich, das bei der Erstellung deiner Armee zu berücksichtigen. Zielst du darauf ab, das gesamte Schlachtfeld zu umkämpfen oder fokussierst du deine Truppen darauf, ein paar entscheidende Punkte zu sichern?
Das bedeutet aber nicht, dass jedes Missionsziel jetzt ein Gebäude, eine Baumgruppe oder eine wichtige Kratergruppe ist, und du kannst sie immer noch mit 40-mm-Bases markieren, wenn die Mission das so voraussetzt. Zum Beispiel musst du eventuell eine Bombe entschärfen** oder Reliquien bewegen, während du durch eine zerfallende Stadt rennst.

Wir hoffen, der neue Fokus auf bereichsbasierte Missionsziele gibt dir ein paar Ideen für wirklich coole Geländestücke, um die du kämpfen kannst, und haucht dem Narrativ deiner Spiele neues Leben ein, seien es nun lockere Partien auf dem Küchentisch oder taktische Turnierspiele, bei denen es auf jeden einzelnen Zug ankommt. Wir kehren nächste Woche mit einer weiteren Miniaturenenthüllung aus dem Armageddon-Set sowie weiteren Regeländerungen, auf die du dich freuen kannst, zurück.
* Die Definition hierfür haben wir bereits in unserem Gelände-Artikel behandelt.
** Kapp den roten Draht! Oder vielleicht doch den blauen …



















